Im Anfang war der Blick Buch

4 Films by Bady Minck

 

Im Anfang war der Blick _B U C H _O N _S A L E

 

4 Films by Bady Minck _D V D _O N _ S A L E


   
  März - April 2011
   

Bodo Hell bei Im Anfang war der Blick

Bodo Hell bei Im Anfang war der Blick

Bodo Hell

JUB-still

Elfi Mikesch

Fieber

Blut in der Spur

Dem bekennenden Almbewirtschafter und Nicht-Nur-Literaten, Bodo Hell, ist das Colloquium „Ideographien und Topographien” am 14., 16. und 17.03. 2011 im Literarischen Quartier – Alte Schmiede Wien – gewidmet, ein Colloquium zur Ergründung der vielseitigen Forschungen und ihrer literarischen Umsetzungen im Werk Bodo Hells. Am 17. März wird um 19:00 Uhr ein synoptisches Abschlussgespräch in Form einer Podiumsdiskussion mit den TeilnehmerInnen Bodo Hell, Benedikt Ledebur, Bady Minck, Walter Ruprechter, Elisabeth von Samsonow, Winfried Schwab, Gisela Steinlechner, Günther Stocker und Elisabeth Wallnöfer unter der Leitung von Martin Kubaczek stattfinden. Als Epilog zur Veranstaltungsreihe wird gegen 21.00 Uhr Im Anfang war der Blick von Bady Minck eingeleitet und präsentiert werden, in welchem Bodo Hell die Postkarten-Landschaft Österreichs durchwandert und erforscht.

Die langen Reisen der Regisseurin, Kamerafrau und Fotografin Elfi Mikesch finden einen Zwischenstopp in Graz. Am 24. März 2011 feiert der von Bady Minck mitproduzierte Film Judenburg findet Stadt bei der Diagonale seine Uraufführung. Die Fernsehpremiere findet im Rahmen der Reihe dok.film am 27. März um 23.05 Uhr auf ORF2 statt.

Das Festival des österreichischen Films zeigt darüberhinaus eine Werkschau mit einer Auswahl von 13 Regie- und Kameraarbeiten von Elfi Mikesch. Das gesamte Programm mit allen Spielterminen ist auf der Website der Diagonale online zu finden.

Spieltermine Judenburg findet Stadt
Donnerstag, 24.März 2011, 18.15 Uhr Schubertkino 1 (Uraufführung und ORF-Premiere)
Sonntag, 27. März 2011, 14 Uhr Schubertkino 1 (Wiederholung) und um 23.05 Uhr auf ORF2.

Außerdem entwickelt die Amour Fou Filmproduktion zurzeit Elfi Mikesch´ neuestes Spielfilmprojekt Fieber.

Animanie und Fetisch nennt sich der Artikel den Bady Minck und Alexander Dumreicher-Ivanceanu zum Buch Linda Christanell: Wenn ich die Kamera öffne, ist sie rot beisteuerten. Die Präsentation des Buches über eine der bedeutendsten Vertreterinnen der filmischen Avantgarde Österreichs erfolgt im Zuge der Diagonale am 24. März um 16.00 Uhr im Schubertkino 1.

In der Cinematheque Luxembourg findet am 28.03. um 19.00 Uhr ein abschliessender table ronde zum Thema “De Caligari à Tarantino – die ganze Geschichte des Kinos in 10 Lektionen” statt. Am runden Tisch werden neben Bady Minck, Gian Maria Tore, Jacques Rancière, Laurent Creton, Nico Simon, Claude Waringo und Philippe Reynaert die Perspektiven des Kinos ausloten.

In vier Filmprogrammen wird ab 08.April bis 01.Mai bei Shooting Women - weibliche Pioniere des österreichischen Films im Metrokino den Vor-Kämpferinnen der Kino-Kunst mit Filmen von 1915-1998 ein vielgesichtiger Tribut gezollt. Dabei wird auch Bady Minck´s - in Zusammenarbeit mit Angela Summereder - enstandenes Frühwerk Blut in der Spur aus dem Jahre 1979 gezeigt.

 

   
   
  Jänner - Februar 2011
   

Im Anfang war der Blick

Das Sein und das Nichts

Eni Brandner

MappaMundi

Martin Putz

Revolution im Ton

Freuen kann man sich auf eine weitere Ausstrahlung von Im Anfang war der Blick im Fernsehen, gespannt kann man aber auch auf das Studiogespräch mit Lukas Maurer sein: „Im Anfang war der Blick“ und Bady Minck am 30. Jänner um 20 Uhr bei Oktoskop auf Okto, Wiederholung der Sendung am 06. Februar um 21 Uhr. Okto kann im Kabel-Fernsehen, auf aonTV und als Webstream empfangen werden.

Von zwei erfreulichen Top Ten Platzierungen gibt es zu berichten: Einmal findet sich Das Sein und das Nichts in der Liste der „most frequent festival screenings 2007-2010“ der innovative film austria wieder, andererseits ist Im Anfang war der Blick bei imdb.com (internet movie database) auf dem zweiten Platz der Austria Top Ten gelandet.

Die DVD 4 Films by Bady Minck und das Buch Im Anfang war der Blick sind jetzt auch im Webshop des CNA (centre national de l´audiovisuel) Luxembourg erhältlich.

Am 08. Februar findet im Entrepôt in Paris eine weitere Bady Minck Retrospektive (siehe auch den Programmfolder) statt. Der Mensch mit den modernen Nerven, Mécanomagie, La Belle est la Bête und Im Anfang war der Blick werden dort präsentiert. Bady Minck wird vor Ort die Arbeiten erläutern und Einblicke in ihr filmisches Schaffen geben.

Eni Brandner zeichnet nicht nur für Animationen verantwortlich, Martin Putz ist nicht nur der Mann hinter der Kamera: Lesen sie mehr über das MappaMundi-Team, wo Sie auch erste Einblicke in das neue Werk erhalten.

Als Produzentin freut sich Bady Minck, dass Die Nacht der tausend Stunden von Virgil Widrich, zur Teilnahme am Cinemart beim International Film Festival Rotterdam ausgewählt wurde.
Die Arbeiten „am Reiseführer in die äußerst lebendige Frühzeit des Kinos“ – Revolution im Ton von Martin Reinhart und Thomas Tode - gehen weiter. Derzeit werden gerade die Filmrechte an dem historischen Filmmaterial geklärt.

 

   
   
  November - Dezember 2010
   

martin putz

sein

Bady Minck

geometer

totale

Future´s Past

Judenburg findet Stadt

Das Filmfestival Thessaloniki, welches als das größte und wichtigste in Südost-Europa gilt, widmet dem Kameramannn Martin Putz eine Retrospektive. Dabei werden auch La Belle est la Bête und Im Anfang war der Blick bei denen Martin Putz maßgeblich beteiligt war, präsentiert.

Vom 08.-12. Dezember wird Bady Minck beim International Film Festival of new film & video in Belgrad, Serbien in der Jury sitzen. In einer Retrospektive werden alle wichtigen Arbeiten der letzen Jahre zu sehen sein. Schein Sein, Das Sein und das Nichts, La Belle est la Bête, Im Anfang war der Blick, Mécanomagie und Der Mensch mit den modernen Nerven kommen zur Aufführung.

Im Anfang war der Blick wird im Zuge der Finissage des Kunst-Wissenschaftsprojektes "Hallo Irrgast" von Gertrude Moser-Wagner am 18. November 2010 um 19 Uhr an der Universität für Bodenkultur in Wien gezeigt.

In Bady Mincks aktuellem Projekt MappaMundi wird aus der Sicht von kosmischen Kartografinnen, die heutige Erde als Ergebnis ununterbrochener, radikaler Veränderungen gezeigt. Aktueller denn je, ist es eine Stellungnahme der Regisseurin zu gegenwärtigen politischen Strategien der Grenzverstärkung und Migrationsverhinderung. Jetzt hat der Schnitt in Brüssel begonnen und die zahlreichen Bildebenen werden zusammengesetzt und animiert, damit den 950 Millionen Jahren, die der Film durchwandert, auch genug Leben eingehaucht wird.
Mehr über den Dreh gibt es in den Presseberichten zu lesen.

Hot Hot Hot von Beryl Koltz, Der Tod in jenem Garten von Jean-Laurent Xynidis, The Future's Past von Susanne Brandstätter, Judenburg findet Stadt von Elfi Mikesch und Empire Me! von Paul Poet, allesamt Filme bei denen Bady Minck als Co-Produzentin tätig ist, befinden sich in der Zielgeraden. Besonders intensiv läuft für Bady Minck derzeit die konzeptionelle Arbeit mit Patricia Fürst an The Leporello Man. Umringt von einem Hofstaat aus zahlreichen Leporellos, steht im Mittelpunkt des in Entwicklung befindlichen Films ein durch Krankheit gezeichneter Don Giovanni, für den nur das eigene Amüsement zählt.

 

   
   
  September - Oktober 2010
   

MM Kartographin

MM Dreh

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Luxemburg ist Film

Hot Hot Hot

La mort en ce jardin

 


Der vierte Drehblock zum neuen Film MappaMundi hat vom 4.-8. September in Ettelbruck (Luxembourg) statt gefunden. Dabei wurden die "kosmischen KartographInnen" in einer Green-box in Szene gesetzt. Die DarstellerInnen agieren in einem Raum-Zeit-Schiff, um den Kosmos zu vermessen. Sie interessieren sich insbesondere für den Planeten Erde, dessen Entwicklung sie von Anbeginn der Zeit studieren. Dabei entdecken sie die Kreativität der Erdenbewohner, die ihre Welt in den verschiedensten kartographischen Repräsentationen festhalten. Auch in diesem neuen Film von Bady Minck wird die Einzelbildtechnik angewandt. Die DarstellerInnen bewegen sich stark verlangsamt, vom Kamermann Martin Putz wurden 4 Bilder pro Sekunde geschossen, über das Compositing wachte Paul Schön.

Presseberichte über den Dreh in Luxembourg

Nach der internationalen Premiere beim Festival „Reflets“ in Marseille, feierte der Kurzfilm Alter Ego beim Gaymat Festival am 16. Juli in Esch-sur-Alzette seine Luxembourg-Premiere. Regisseur Jérôme Nunes und Hauptdarsteller Geoffrey Coppini waren anwesend. Alter Ego ist eine Koproduktion zwischen Minotaurus Film (L), der Compagnie d'Avril (F) und Green House (F).

Im Rahmen des Festivals Luxemburg ist Film werden La Belle est la Bête und Das Sein und das Nichts in Berlin präsentiert. La Belle est la Bête am 19. Oktober um 20.00 Uhr, Kino 3 im Filmtheater die Kurbel. Das Sein und das Nichts am 20.Oktober um 18.15 Uhr, Kino 2 im Eiszeitkino

 

Hot Hot Hot, ein Spielfilm von Beryl Koltz, ist fertig abgedreht und seit August im Schnitt in Luxembourg.
Produktion: Samsa Film (Luxembourg), Amour Fou (Wien), Artémis Productions (Bruxelles)

Der Schnitt an La Mort en ce jardin (Der Tod in jenem Garten) von Jean-Laurent Xynidis geht dem Ende zu.
Produktion: AMOUR FOU & Compagnie d'Avril in Kooperation mit Minotaurus Film

   
   
  Juli - August 2010
   
MM Dreh

MM Dreh    MM Dreh


MM Dreh

MM Dreh

MappaMundi

The future's past

hot hot hot

 


Im Juli finden in Wien Filmaufnahmen vom Innenraum des RaumZeitschiffs von MappaMundi statt. Bady Minck, Kameramann Martin Putz, Postproduction-Supervisor Paul Schön und Trainee Markus Lubej suchen nach den schönsten Einstellungen und spacigsten Aufnahmewinkeln.
Das RaumZeitschiff der Kosmischen Kartografinnen wurde im Juni von Set-Designerin Christina Schaffer gebaut. Die Aufnahmen bilden die Grundlage für den Dreh mit Darstellern, der Ende August in Luxemburg stattfindet.

Mehr zu MappaMundi und dem Making-of des Films

Stefan Köpke hat für MappaMundi 3D - Visualisierungen und Effektanimationen vom Flug des RaumZeitschiffs der Kosmischen Kartografinnen durch die Galaxien erstellt.

Susanne Legerer hat den Großteil der Weltkarten von MappaMundi grafisch bearbeitet und dreidimensionale Simulationen des Innenraums des RaumZeitschiffs erstellt, die als Basis für den Modellbau dienten.
Mehr dazu im Making-of MappaMundi

Anfang Juli befinden sich drei der Filme, die von Bady Minck koproduziert werden in finaler Drehphase:

Susanne Brandstätters dokumentarischer Kinofilm über das kambodschanische Khmer Rouge Tribunal The Future’s Past – Creating Cambodia, Paul Poets Dokumentarfilm über Micro-Nationen Empire Me! – New Worlds are Happening! und Beryl Koltz heisser Sauna-Spielfilm Hot Hot Hot.

   
  Mai - Juni 2010
   

Frauen im Luxemburger Film

im anfang war der blick poster

k3 logo

Alter Ego

Alter Ego

3D Franz Schubert

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La Belle est la Bête wird am 10. Juni bei der Ciné-conférence Le cinéma luxembourgeois et les femmes in der Cinémathèque de la Ville de Luxembourg präsentiert. Filmwissenschaftlerin Viviane Thill hält einen Vortrag zum Thema und stellt Filme von fünf Luxemburger Regisseurinnen vor. Die Veranstaltung wird von der Cinémathèque Luxembourg in Zusammenarbeit mit Cid-femmes organisiert.

Im Anfang war der Blick wird Ende Juni im Fachbereich Kunst der Uni Erfurt und dem Kino im Kasten/ Dresden präsentiert. Die Vorführungen finden im Rahmen eines Bildungsprojekts zum Thema Migration statt und werden in Kooperation mit der Heinrich Böll Stiftung durchgeführt. Die Präsentationen werden von einer Einführung und Diskussion im Anschluß begleitet. Daran anknüpfend sollen Filmworkshops mit Jugendlichen zum Thema 'Jump Cuts - Migration im Film' stattfinden.

Schein Sein wird im Juni beim Arts & Film Festival Prag vorgestellt. Das Festival findet vom 24. bis zum 26. Juni statt.

Als Vorsitzende der Preselektions-Jury des K3 - Internationales Kurzfilmfestival Villach hat Bady Minck Anfang Mai die Vorauswahl für den Wettbewerb getroffen. Das K3 zeigt das ganze Spektrum des Kurzfilms mit Schwerpunkt auf Kunstvideos und experimentelle Arbeiten. Das Festival findet vom 2. bis zum 4. Juli in Villach/ Kärnten statt.

Eni Brandners Granica erhält beim 12. backup_festival Weimar als Drittplatzierter Film den backup.award. Allen Platzierungen wird ein Preisgeld verliehen.

Am 5. Mai 2010 feiert Jérôme Nunes Erstlingsfilm Alter Ego seine Weltpremiere im Cinéma Les Variétés in Marseille.

Mit der Premiere von Alter Ego wird zugleich das Festival Reflets eröffnet, das bis zum 9. Mai in Marseille läuft.

Alter Ego wurde in Zusammenarbeit von Minotaurus Film (Lux), Compagnie d’Avril (F) und Green House (F) produziert.

Mitte Mai 2010 stellt 3D Artist Franz Schubert die 3D Simulationen und Effektanimationen für MappaMundi fertig.
Die Animationen beinhalten 3D-Visualisierungen der menschlichen Migrationsbewegungen der letzten 15.000 Jahre auf Basis wissenschaftlicher Recherchen.

Franz Schubert ist Medienkünstler und unterrichtet Grafik, 3D-Gestaltung und Simulation an der Universität für Angewandte Kunst und der Fachhochschule St.Pölten. Daneben realisiert er 3D-Animationen für KünstlerInnen wie Fareed Armaly, Constanze Ruhm und nun Bady Minck.
Mehr zum MappaMundi Filmteam im Making of MappaMundi

   
  März - April 2010
   

orizzonti_oeffnung

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amit_dutta

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lomo

Die Leitung der Filmfestspiele von Venedig hat bekanntgegeben, die Orizzonti Sektion des Festivals für Extra-Formate (kürzer als eine Stunde und länger als zwei Stunden) zu öffnen. Besondere Aufmerksamkeit wird damit auch Filmen von RegisseurInnen gewidmet, die aus der Bildenden Kunst oder anderen Kunstfeldern kommen. Mit dieser Öffnung soll ein besserer Überblick über zeitgenössische filmische Ausdrucksformen geboten werden. Die Erweiterung zu neuen Formen wird den bisherigen Kurzfilmbewerb CortoCortissimo als auch die Special Events ersetzen und zur Straffung des Programms beitragen.
In einem Manifest hatte die Orizzonti-Jury der letzten Filmfestspiele eine solche Öffnung gefordert.
Mehr zu Venedig 2009


Bady Mincks Empfehlung: Dem indischen Filmemacher Amit Dutta ist bei den 56. Internationalen Kurzfilmtagen Oberhausen (29. April - 4. Mai 2010) ein Spezialprogramm gewidmet. Duttas erster Spielfilm Aadmi ki aurat aur anya kahaniya (The Man’s Woman and Other Stories) hat bei den letzten Filmfestspielen von Venedig eine Special Mention der Orizzonti-Jury erhalten. Der Film fokussiert in drei Episoden auf Beziehungen zwischen Männern und Frauen und die physischen und mentalen Räume in denen sie Raum greifen. Amit Duttas Bilder sind poetisch und gleichzeitig verstörend. Sie oszillieren zwischen Phantastischem und Konkretem, dem Vorgestellten und dem Unmittelbaren.


Empfehlung #2: der LOMO-city-guide Vienna
Auf 259 Seiten hat die Lomographische Gesellschaft 244 Tipps von KünstlerInnen und anderen Wien-NutzerInnen mit 1400 Lomographien zu einem funky Wien-Mix kondensiert. Mit extra Tipps für jede Jahreszeit, die auch eingefleischten Wien-Kennern das Wasser im Mund zusammenlaufen lassen.
À consommer avec modération!

   
  Januar - Februar 2010
   

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seinundnichts

poly

animationsfilmbuch

Im Anfang war der Blick wurde zum prestigeträchtigen Kala Ghoda Arts Festival in Mumbai (Bombay) eingeladen und wird am 7.2. um 20:00 Uhr in den Räumlichkeiten der Bombay Natural History Society präsentiert. Mit dieser Einladung (#96) steht Im Anfang war der Blick kurz vor seiner 100. Festivalteilnahme!
Kala Ghoda ist Mumbais Kunstbezirk und beherbergt mit dem Arts Festival das wichtigste Kulturevent der 14 Millionen Einwohner-Stadt. Das Festival dauert neun Tage und besteht aus mehreren Sub-Festivals in den Bereichen Film, Bildende Kunst, Musik, Tanz, Literatur, Wissenschaft. Zudem finden begleitende Workshops und Performances im öffentlichen Raum statt. Im Filmprogramm werden u.a. Filme von Akira Kurosawa, Bahman Ghobadi und Costa-Gavras gezeigt.
Das Festival findet jährlich Ende Jänner/ Anfang Februar bei angenehm kühlen Temperaturen und frühem Sonnenuntergang statt. Der Eintritt ist frei. Während der Dauer des Festivals sind die Straßen für den Verkehr gesperrt.

Vom 17.1. bis 3.2. läuft im Metrokino des Filmarchiv Austria die Filmschau Österreichischer Animationsfilm - die Kunst des Einzelbildes. Die Reihe ist in Zusammenarbeit mit ASIFA Austria und der Universität für Angewandte Kunst entstanden. Kuratiert wurde sie von Sabine Groschup und Thomas Renoldner.

Von Bady Minck sind 4 Filme zu sehen:
Polyfilm (1994) am 18.1. + 29.1
Das Sein und das Nichts (2007) am 19.1. + 29.1
Mécanomagie (1996) am 22.1. + 1.2.
Der Mensch mit den modernen Nerven (1988) am 23.1. + 2.2.
Mehr dazu auf der Homepage des Filmarchiv.


Gleichzeitig mit dem Eröffnungsprogramm der Filmreihe wird am 17.1. um 19.30h im Metrokino das Buch Die Kunst des Einzelbildes. Animation in Österreich - 1832 bis heute (Hrsg.: Ch. Dewald/ S. Groschup/ M. Mattuschka/ T. Renoldner. Verlag Filmarchiv Austria) präsentiert, mit einem 20-seitigen Gespräch zwischen den Kuratorinnen Mara Mattuschka und Sabine Groschup mit Bady Minck und Virgil Widrich zum Animationsfilm in Österreich.


Begleitet wird das Programm zudem von der Ausstellung Die Kunst des Einzelbildes der ASIFA Austria im Asifakeil/quartier 21 des Museumsquartier Wien. Die Schau ist vom 7. bis zum 31. Jänner täglich von 10 bis 22 Uhr geöffnet.

   
   
  November - Dezember 2009
   







Im Rahmen der Ausstellung Angels of Anarchy: Women Artists and Surrealism der Manchester Art Gallery wird am 26. November eine Bady Minck Double Bill mit Im Anfang war der Blick, La Belle est la Bête und einer Einführung von Angels of Anarchy Kuratorin Patricia Allmer gezeigt.

Das Filmprogramm im Cornerhouse ist in Kooperation mit MIRIAD (Manchester Metropolitan University) entstanden und wurde als Teil der Ausstellung konzipiert. La Belle est la Bête wurde auch bei der Ausstellungseröffnung und Pressekonferenz dem Publikum präsentiert.

Die Schau ist die erste umfassende europäische Ausstellung, die sich mit weiblichen Beiträgen zum Surrealismus auseinandersetzt.

Von 26. September 2009 bis 10. Januar 2010 werden Werke von Künstlerinnen wie Meret Oppenheim, Frida Kahlo und Lee Miller gezeigt. Im Filmprogramm werden neben Bady Mincks Arbeiten Filme von Maya Deren, Germaine Dulac und Nelly Kaplan zu sehen sein.

 

Das Linoleum Festival of Contemporary Animation & Media-Art wird dem filmischen Schaffen von Bady Minck eine Retrospektive widmen. Das Festival findet von 11.-13. Dezember im Moskauer Rolan Kino statt.
In der Werkschau werden insgesamt sechs Filme von Bady Minck präsentiert: Neben Der Mensch mit modernen Nerven unter anderem Im Anfang war der Blick und Schein Sein. Bady Minck wird zudem als Jurypräsidentin den Wettbewerb des Festivals leiten.

 

Bunica, ein von Ina Ivanceanu und Elke Groen realisierter und von Bady Minck koproduzierter Dokumentarfilm, wird am 24. November um 19h im Rahmen der Film Archiv Austria Reihe Grenzgeschichten im Wiener Metrokino gezeigt.

 

Eni Brandners Granica, der von Bady Minck künstlerisch begleitet und koproduziert wurde, wurde auf der Semana de Cine Experimental de Madrid mit dem Premio "Pablo del Amo" al Mejor Montaje, dem Preis für die beste Montage, ausgezeichnet. Weiters wurde der Film beim INVIDEO Milano mit dem Under 35 Prize prämiert. Granica ist von 7.-13. Dezember bei der Animateka Ljubljana zu sehen und nimmt dort am Wettbewerb teil.

   
   
  September - Oktober 2009

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Bady Minck wurde zur diesjährigen Mostra di Venezia eingeladen, wo sie als Mitglied der Orizzonti Jury 18 Spielfilme und 6 Dokumentarfilme bewerten wird.

Neben Bady Minck sind Gina Kim (Korea), Garin Nugroho Riyanto (Indonesien) und Gianfranco Rosi (Italien) in der Jury. Jurypräsident ist der spanische Regisseur Pere Portabella.

Orizzonti ist Venedigs Sektion für unkonventionelle, innovative Beiträge: Filme, die stilistische und technische Trends setzen und Horizonte abseits des Mainstreams eröffnen.

In einem Manifest forderten die Mitglieder der Orizzonti-Jury die Öffnung des Festivals für neue Formate.

Die 66. Internationalen Filmfestspiele von Venedig finden von 2. bis 12. September 2009 statt.

Mehr Infos und Fotos zur 66. Mostra di Venezia.

Schein Sein ist zum Festival de Cine Internacional de Ourense eingeladen und nimmt dort von 10.-17. Oktober in der Official Selection am Wettbewerb teil.

Schein Sein und La Belle est la Bête wurden ins Verleihprogramm von Light Cone aufgenommen. Beide Filme werden bei der jährlichen Light Cone Preview Show in Paris internationalen KuratorInnen präsentiert werden. Der Pariser Verleiher hat bereits Im Anfang war der Blick und Das Sein und das Nichts im Programm.

Eni Brandners Granica, der von Bady Minck künstlerisch begleitet und koproduziert wurde, kann bereits mehr als 10 Festivalteilnahmen verzeichnen!

Der von Bady Minck mit Minotaurus Film koproduzierte Film Jeder Siebte Mensch (Regie: Elke Groen & Ina Ivanceanu) wird beim International North South Media Forum gezeigt. Das Festival findet vom 7. bis zum 11. September 2009 in Genf statt.

   
   
  Juli - August 2009
   

blick_schneeterasse

wolkersdorf

MappaMundi_DiePresse

Im Anfang war der Blick wird am 2. Juli im Rahmen einer internationalen Konferenz zu Landscape Economics im Palais Clam-Gallas des französischen Kulturinstituts in Wien gezeigt. Im Anschluss an die Vorführung findet ein Vortrag von Bady Minck mit anschliessendem Gespräch mit internationalen Wissenschaftlern statt. Die Veranstaltung wurde von Marianne Penker konzipiert und findet in Kooperation mit der Universität für Bodenkultur Wien statt.

Am 8. August wird Das Sein und das Nichts auf Schloss Wolkersdorf im Rahmen einer Kooperation zwischen Fluss/Forum Schloss Wolkersdorf und Asifa Austria gezeigt. Bady Mincks Beitrag eröffnet ein Screening, das in Anschluss an Stefan Stratils Vortrag über „Ton im Animationsfilm“ stattfindet.

Am 28.8. wird Im Anfang war der Blick im Rahmen des Festivals Der neue Heimatfilm in Freistadt erneut als Film-Konzert mit Live-Vertonung von B.Fleischmann aufgeführt.

Am 17. Juli wird Das Sein und das Nichts im Wiener Museumsquartier beim frame[o]ut Festival präsentiert. Entlang der Schnittflächen von Pop und Kultur, Musik und Video, Bewegtbild und Comics zeigt das Festival eine Auswahl internationaler Arbeiten und präsentiert aktuelle Entwicklungen aus den Bereichen Animation, Motion Design und Motion Comics. Eintritt frei!

Schein Sein ist zum Brisbane International Film Festival (30.7. - 9.8.) eingeladen. Zusätzlich zur regulären Festivalvorstellung wird der Film auch in der Queensland Art Gallery | Gallery of Modern Art, sowie in einer Reihe von öffentlichen Sondervorführungen in der Queen Street Mall gezeigt.


Das Sein und das Nichts
ist am 25. Juli im texanischen Fernsehkanal KEDT-TV zu sehen. Das Programm wurde in Kooperation mit der Texas A&M University erstellt.


Seeen Sehen
und Polyfilm wurden von Sixpackfilm neu in den Verleih übernommen.


Im Rahmen des Fest der Flüsse, organisiert durch das Lebensministerium ist Seeen Sehen am 1. Juli im Lentos Kunstmuseum Linz als Loop zu sehen.


Die österreichische Tageszeitung Die Presse berichtet über Bady Mincks Filmprojekt MappaMundi.


Eni Brandners Granica, der von Bady Minck künstlerisch begleitet und koproduziert wurde, wurde soeben fertiggestellt. Der Film wird beim Brisbane International Film Festival (30.7. - 9.8.) seine Welturaufführung erleben.

   
   
  Mai - Juni 2009
   

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Im Anfang war der Blick wird im Juni seine Japan-Premiere beim Festival of European Film in Kyoto haben. Im Rahmen des Festivals wird der Film auch in Tokyo gezeigt. Das Festival findet in Kooperation mit europäischen Vertretungen statt, u.a mit der österreichischen Botschaft in Tokyo.

Jerome Nune´s Erstlingswerk Alter Ego, das im Jänner 2009 in Marseille gedreht wurde, wird im Frühjahr 2009 in Wien und Luxemburg von der Cutterin Pia Dumont geschnitten. Bady Minck produziert den Film mit ihrer Luxemburger Firma Minotaurus Film gemeinsam mit Marie Tappero von der Compagnie d’Avril und Green House aus Marseille.

Der Spielfilm Kleine Geheimnisse von Pol Cruchten startet im Mai 2009 unter dem Titel Petits Secrets in den französischen Kinos. Der Film ist eine Koproduktion von Red Lion und Amour Fou und wurde von Bady Minck dramaturgisch begleitet.

   
   
  März - April 2009
   

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Nach der Uraufführung bei der Biennale di Venezia und weiteren Aufführungen in Wien, Luxemburg und Brüssel, wird die Free Radicals Film&Musik Soirée jetzt im Lincoln Center in New York und bei den Hamburger Ostertönen präsentiert. Die Soirée stellt Film und Musik in verdichteter Form vor: Auf dem Programm stehen kurze Musikstücke und kurze Filme - Kunstwerke also, die im regulären Konzert- und Kinobetrieb nur selten zu hören respektive zu sehen sind und die in ihrer Kombination neue Rhythmen, Spannungsbögen und Interferenzen zwischen Klang und Bild ermöglichen.

Die Free Radicals Soirée findet am 4. April um 20h in der Alice Tully Hall (1941 Broadway) des Lincoln Center for the Performing Arts und am 12. April um 20h in der Laeiszhalle am Johannes-Brahms-Platz in Hamburg statt.

Zwei Filme aus dem Free Radicals Programm, Das Sein und das Nichts und Schein Sein, die beide von Bady Minck in Zusammenarbeit mit dem Klangforum Wien realisiert wurden, werden am 10. April ein weiteres Mal in New York präsentiert. Im Chelsea Art Museum spielt das Red Light Ensemble unter dem Titel "Feldman and Furrer: Portraits" Musik der beiden großen modernen Komponisten Morton Feldman und Beat Furrer. Im Rahmen dieses Film-Konzerts wird die Musik zu den beiden Filmen live gespielt.

Der Mensch mit modernen Nerven wird am 11. März im MAC/VAL Musée d'art contemporain du Val-de-Marne in Vitry-sur-Seine bei Paris gezeigt.

Das Sein und das Nichts und Polyfilm werden im Rahmen eines Diagonale-Specials zur Geschichte des österreichischen Animationsfilms in Graz präsentiert. In einer sechsteiligen Programmreihe wird ein Überblick über Österreichs Animationsfilmschaffen geboten. Die Veranstaltung wurde in Kooperation von ASIFA Austria und Filmarchiv Austria erstellt.

Schein Sein wird beim italienischen Busto Arsizio Film Festival präsentiert, wo auch schon Das Sein und das Nichts gezeigt wurde. Das Festival läuft vom 28. März bis zum 4. April 2009.

Das Buch zum Film Im Anfang war der Blick - Ereignishorizont eines Films (Hrsg.: Heidi Dumreicher/ Olaf Möller, Sonderzahl Verlag 2008), das im Jänner im Metro-Kino präsentiert wurde und die Im Anfang war der Blick – DVD (inklusive La Belle est la Bête, Mécanomagie und Der Mensch mit den modernen Nerven) sind in Luxemburg im Handel erhältlich.

Von März bis Juni 2009 werden die ersten digitalen Sequenzen und Trickaufnahmen für MappaMundi in Wien produziert. Die Planungen mit Filmausstatterin Christina Schaffer für das RaumZeitschiff der Kosmischen Kartografinnen starten im Herbst.

Bady Minck wird Paul Poets Empire Me! – New Worlds are Happening! mit ihrer luxemburgischen Filmproduktionsgesellschaft Minotaurus Film koproduzieren. Dieser Dokumentar-Abenteuerfilm über Mikro-Nationen ist eine Koproduktion zwischen Navigator Film (A), Minotaurus Film und der Gebrueder Beetz Filmproduktion (D).
Weiters produziert Minotaurus Film gemeinsam mit Amour Fou Susanne Brandstätters The Future’s Past – Creating Cambodia, eine Doku über das Khmer Rouge Tribunal in Kambodscha. Der zweite Drehblock geht im April 2009 zu Ende.

 

   
   
  Januar - Februar 2009
   

ueberblendung

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Jeder Siebte Mensch

Am 20.1. wurde das Wiener Metro Kino Schauplatz eines ungewöhnlichen Film-Musik-Events: Zur Präsentation des soeben im Sonderzahl Verlag erschienen Buches "Im Anfang war der Blick - Ereignishorizont eines Films" wurde nach einer im Zeitraffer-Stakkato rezitierten Textperformance von Bodo Hell Bady Mincks Film Im Anfang war der Blick von Elektro-Komponist B. Fleischmann live remixt, dazu flüsterte Hauptdarsteller und Poet Bodo Hell Gstanzl und Gedichte zum Film.

Nach der Vorstellung beantworteten Bady Minck und Buch-Ko-Herausgeberin Heidi Dumreicher, die den Film und das Buch von wissenschaftlicher Seite betreut hatte, gemeinsam mit dem Herausgeber der Filmbuchreihe des Sonderzahl Verlags, Gustav Ernst, die Fragen des Publikums.

Photos zur Film-Buch-Soirée finden Sie hier.

Das Sein und das Nichts wird am 23. Jänner im Centre Culturel de Bertrange in Luxemburg gezeigt.

Am 21. Februar wird Im Anfang war der Blick im Rahmen eines Symposiums des forum experimentelle architektur OSTV/EST im Nestroyhof Wien von Jan Tabor präsentiert . Anschließend gibt es einen Vortrag von Bady Minck zu den raumplanerischen Ideen und Sequenzen des Films.

Am 26. Februar wird Im Anfang war der Blick bei der Associazione Culturale I Candelai in Palermo gezeigt.

Die Dreharbeiten für Jerome Nune´s Erstlingsfilm Alter Ego konnten im Jänner abgeschlossen werden. Der Dreh fand mit einem französisch-luxemburgischen Team in Marseille und Carro statt.

Nach seinem Kinostart in Deutschland erscheint Jeder siebte Mensch von Elke Groen und Ina Ivanceanu nun bei Neue Visionen auf DVD.

   
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